Bibi und Tina, Amadeus und…Elaine

Heute lassen wir unser zauberhaftes Wunschkind Elaine (13) selbst von ihrer besonderen Wunscherfüllung erzählen: Im August 2019 wurde bei mir ein B-Zell-Lymphom diagnostiziert. Er zählt zu den aggressiven, schnell wachsenden, Non-Hodgkin-Lymphomen. Leider war die Krankheit zu diesem Zeitpunkt schon sehr fortgeschritten und ich hatte vom Kopf bis zum Bauch Metastasen. Innerhalb weniger Tage erhielt ich bereits die erste Hochdosis-Chemotherapie und parallel eine Antikörpertherapie. Ab diesem Tag war ich an das Krankenhaus gefesselt. Es war eine Zeit der Verzweiflung, Angst und höllischer Schmerzen. Es war sehr schwierig, dennoch versuchte ich trotz der schlimmen Situation immer positiv zu denken. Eines Tages sagte mir eine der Schwestern, dass ich es schaffen und die Krankheit besiegen würde. Danach würde mein größter Herzenswunsch in Erfüllung gehen. Ich muss gestehen, zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur diesen einen Wunsch, gesund zu werden. Ich wurde neugierig, redete nicht viel, weil die Schmerzen so unerträglich waren. Am Ende der Therapie stellte man mir erneut die Frage nach meinem Herzenswunsch und ob ich schon etwas von „wünschdirwas“ gehört habe. Ich kannte „wünschdirwas“ nicht, hatte jedoch Hoffnung und war zuversichtlich, dass mir mein Herzenswunsch „einmal hinter die Kulissen eines Kinofilms mit Tieren zu schauen“ erfüllt werden würde. Ich hatte einfach ein sehr gutes Gefühl. Eines Tages meldete sich wünschdirwas bei uns und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Ich war überwältigt, freute mich riesig zu hören, dass sie alles versuchen würde, mir meinen Wunsch zu erfüllen. Und dieser Tag kam früher als gedacht. Ich bekam den Anruf von wünschdirwas, dass ich bei Bibi und Tina hinter die Kulissen blicken darf. Ich konnte mein Glück gar nicht fassen, mein Herzenswunsch würde in Erfüllung gehen. Ich durfte mit meiner Mama nach Berlin fahren und dort 2 Tage in einem Hotel übernachten. In dieser Zeit würde man uns zum Drehort nach Brandenburg abholen. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Ich habe noch nie Berlin gesehen und ich war noch nie bei einem Dreh dabei. Das hat mich völlig überfordert und ich konnte es kaum abwarten. Am nächsten Tag um 6.30 Uhr wurden wir von der Autorin Wenka von Mikulicz zum Drehort abgeholt und haben die erfreuliche Mitteilung bekommen, dass ich auch eine kleine Rolle als Komparsin spielen darf. Ich war so nervös und neugierig. Am Drehort angekommen wurden wir dem ganzen Team, sowie den anderen Komparsen vorgestellt und durften erst einmal frühstücken. Ab diesem Moment fühlte sich die Situation für mich wirklich an, wie in einem Film. Danach mussten wir noch ein Stückchen mit dem Auto fahren. Es war mitten auf einer Wiese, ich sah schon von weitem die vielen Kameras, Bibi, Tina, Alexander und Freddy. Auch die zwei Pferde Sabrina und Amadeus waren am Set, sowie die Doubles von Bibi und Tina, die bei schwierigen Szenen, die Pferde ritten. Ich habe den Regisseur Detlev Buck, die Produzentin Kirstin Wille, sowie die zwei bekannten Schauspieler Frederick Lau und Kida Khodr Ramadan kennengelernt. Wir wurden von allen herzlich empfangen und haben diese Augenblicke bildlich festgehalten. Unfassbar, ich stand mittendrin, umgeben von Schauspielern und Personen, die man nur aus dem Fernsehen oder Internet kennt. Ich war überglücklich und wünschte, dieser Tag würde nie zu Ende gehen.

Es war unendlich spannend, obwohl eine Szene mehrmals gedreht werden musste, bis sie im Kasten war. Bei der ersten Szene durfte ich schon mitspielen. Ich habe gezittert, wollte nichts falsch machen und mein Herz pochte wie verrückt. Wir sind mit dem Auto gefahren und plötzlich ging es nicht mehr weiter, die Straße war gesperrt. Ich bin ausgestiegen und habe mich sehr verwundert umgesehen, denn es hieß, hier sei ein Ufo gelandet. Es war unfassbar schön, ich war sehr aufgeregt und konnte mein Glück noch gar nicht fassen. Das gesamte Team hat sich rührend um mich und meine Mama gekümmert. Nach der ersten Szene ging es dann weiter zu einem Schloss. Die anderen Komparsen wurden verabschiedet, ich durfte jedoch mitkommen und im Schloss den weiteren Dreh beobachten. Auf dem Weg dorthin hatte ich die Ehre auf Bibis Pferd Sabrina zu reiten. Ich liebe Pferde und hätte es mir nie träumen lassen mal auf so einem prominenten Pferd sitzen zu dürfen. Ich konnte nicht genug bekommen und hätte die Zeit am liebsten angehalten. Trotz Regen und Kälte wollte ich mir alles genau bis zum Drehende ansehen. Irgendwann hieß es jedoch Abschied zu nehmen. Wenka von Mikulicz fuhr uns zum Hotel zurück und zeigte uns bei dieser Gelegenheit die schönsten Ecken von Berlin. Rückblickend kann ich sagen, es war neben meiner Gesundung der schönste Tag meines Lebens. Ich bin Frau Stenschke von „wünsch dir was“, sowie allen Beteiligten, die zur Erfüllung meines Herzenswunsches beigetragen haben unendlich dankbar. Sie haben so viel Mühe und Herzblut in die Erfüllung meines Wunsches gesteckt, dass ich Sie alle am liebsten ganz fest drücken möchte. Dies tue ich hiermit aus der Ferne, bleiben Sie alle gesund, ich werde Sie nie vergessen. HERZLICHEN DANK! Ihre Elaine

Wir möchten an dieser Stelle auch nochmal ein riesengroßes DANKESCHÖN an die gesamte Produktion von BIBI & TINA – EINFACH ANDERS, allen voran Wencka von Mikulicz und Vanessa Wieduwilt von Filmpferde.com für die unglaubliche Unterstützung schicken. Sie können Elaine im neuen BIBI & TINA – EINFACH ANDERS Film sehen, der aktuell im Kino läuft.